Google Displaynetzwerk: Bewerbung von Veranstaltungen · Targeting

Welche Targeting-Optionen bietet dir das Google Displaynetzwerk zur Bewerbung von Veranstaltungen? Eine Auflistung der Optionen und Ideen zum Einsatz findest du in diesem Blogbeitrag.

Was ist das Google Displaynetzwerk?

Das Google Displaynetzwerk ist ein Werbenetzwerk mit über zwei Millionen Websites, Videos und Apps. Mit dem GDN erreicht man über 90 % der Internetnutzer. Im Unterschied zum Suchnetzwerk kann man im Displaynetzwerk nicht nur Textanzeigen, sondern auch Bild-, Video- oder Rich Media-Anzeigen schalten. [1]

Targeting ist der Schlüssel

Die enorme Reichweite macht es nötig die Zielgruppe, insbesondere beim Targeting, genau anzusteuern. Die negativen Vorurteile gegenüber dem GDN kommen oftmals daher, dass das Targeting nicht sorgsam durchgeführt wurde und das Ergebnis daher enttäuschend war (Was nicht heißt, dass das GDN immer Sinn macht). Eine Einführung ins GDN bietet das Video des Bloggers Carlo Siebert.

Testen, Testen, Testen

Auch für den Veranstaltungsbereich bietet Google umfangreiche Targeting-Möglichtkeiten an. Wie so oft im Online-Marketing gilt jedoch auch im GDN, dass nur durch Testen (z.B. A/B-Tests) der Zielgruppen und Targeting-Optionen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann. Was bei der einen Veranstaltung zu Ticketverkäufen führt, kann bei der anderen das Conversion-Ziel verfehlen. Mehr zu A/B-Tests auf tn3.

Targeting-Optionen

1. Zielgruppen

Kaufbereite Zielgruppen Google Displaynetzwerk

Kaufbereite Zielgruppen/Eintrittskarten

Mit der Auswahl dieser Zielgruppe erreicht man jene User, welche sich über Eintrittskarten informieren bzw. den Kauf in Erwägung ziehen. „Mit kaufbereiten Zielgruppen können Sie die Remarketing-Leistung steigern und Nutzer erreichen, die kurz vor dem Kaufabschluss stehen.“ [2]

Remarketing

Mit der Auswahl von Remarketing-Zielgruppen ist es möglich, Besucher zu targeten die bereits mit dem Veranstalter in Kontakt waren. Das können Website-, Videobesucher oder auch Gruppen von Usern sein, die definierte Conversions (z.B. Scrollverhalten, Käufe im Online-Shop) ausgeführt haben. Im Artikel von traffic3 wird der Begriff „Remarketing“ näher erklärt.

Benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen

Benutzerdefinierte Zielgruppen Google Displaynetzwerk

Dies ist eine der interessantesten Möglichkeiten. Zwar können Konkurrenzunternehmen im GDN nicht direkt für das Targeting verwendet werden. Unter diesem Punkt kann jedoch mittels Eingabe von URLs, Orten oder Interessen eine Zielgruppe erstellt werden. Beispielsweise kann der Veranstalter 1, aus Besuchern, die an Veranstalter 2 & 3 interessiert sind, eine eigene Zielgruppe erstellen. [3]

Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen

Auch gemeinsame Interessen der Nutzer können für das Targeting verwendet werden. Mögliche Kategorien sind hier „Musikliebhaber“ (jeweilige Musiksparte ist auswählbar), „Kunst- und Theaterliebhaber“, „Besucht regelmäßig Live-Veranstaltungen“ oder „Sportfans“ (jeweilige Sportart ist auswählbar).

2. Themen

Unter „Themen/Kunst und Unterhaltung“ ist es möglich Websites mit Bezug zu einer bestimmten Veranstaltungsart auszuwählen. Untergruppen wie „Konzerte und Musikfestivals“, „Verkauf von Eintrittskarten für Veranstaltungen“ oder „Schauspielkunst und Theater“ können dafür verwendet werden.

3. Demografische Merkmale

Demographische Merkmale Google Displaynetzwerk

Das Alter ist natürlich auch eines der Kriterien. Unter diesem Tab können neben dem Alter, Geschlecht auch der Elternstatus (z.B. für Kinderveranstaltungen?) oder Haushaltseinkommen (z.B. für hochpreisige Veranstaltungen?) gewählt werden.

4. Keyword

Hier werden Anzeigen auf Websites eingeblendet, die einen Bezug zum definierten Keyword haben. Als Keywords könnten dafür Künstlername, Genre oder Veranstaltungsort verwendet werden. Wichtig sind hier auch negative Keywords zu definieren, damit die gewünschten Websites möglichst genau angesprochen werden können.

5. Placement

Unter „Placement“ werden einzelne Websites für Anzeigen definiert. Dies ist insbesondere interessant, wenn es bereits Daten von durchgeführten Kampagnen gibt. Auf diese Weise können Websites, auf welchen Anzeigen besonders gut funktionieren, in einer eigenen Kampagne zusammengefasst und separat angesprochen werden.

Kombination der Targeting-Optionen

Die aufgezählten Optionen funktionieren noch besser in Kombination. Interessant ist beispielsweise der Mix aus Placements und Keywords. Mit dieser Auswahl „erscheinen die Anzeigen auf der ausgewählten Seite, wenn der Inhalt für das Keyword relevant ist.“ [4]

Auch die Kombination von Remarketing mit kaufbereiten Zielgruppen birgt Potential. In diesem Fall werden User angesprochen, die bereits Kontakt mit dem Unternehmen hatten und das Suchverhalten von Google als kaufbereit eingestuft wird. [5]

Bewerbung von Veranstaltungen im Displaynetzwerk

Das Google Displaynetzwerk bietet enormes Potential zur Bewerbung von Veranstaltungen. Mit der richtigen Strategie und ausführlichem Testen ist ein erfolgreicher Einsatz auch in dieser Nische möglich.

Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Thema? Schreib mir!

[1] https://support.google.com/google-ads/answer/117120?hl=de
[2] https://support.google.com/google-ads/answer/2497941?hl=de
[3] https://support.google.com/google-ads/answer/9069938?hl=de
[4] https://support.google.com/google-ads/answer/2580292?hl=de
[5] https://www.e-dialog.at/blog/sea/targeting-im-gdn

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